Dionics

D / KI im Betrieb

Ein KI-Betriebssystem, das ich selbst führe

Seit Mai 2026 entwickeln, prüfen und pflegen KI-Agenten unter Dionics 77 Softwareprojekte. Diese Seite beschreibt, wie das System arbeitet und welche Regeln ich daraus in Mandate mitnehme.

Leere, aufgeräumte Fertigungshalle mit Förderschienen aus Aluminium, die sich zu einer Linie vereinen, darauf eine blaue Lichtspur
Produkte im Betrieb
77
Commits seit Mai 2026
3.305
Aufträge mit Abnahmekriterien
204
Skills für die Agenten
136

Was das System betreibt

Jedes Produkt ist ein eigenes Git-Repository. Ein Register beschreibt für jedes, wie es gebaut und getestet wird und in welchem Zustand es ist.

  • 12

    Websites

    Next.js auf Vercel, darunter diese Seite. Die Agenten pflegen Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und Abhängigkeiten.

  • 19

    Mac-Apps

    Native macOS-Programme in Swift, signiert ausgeliefert.

  • 4

    iPhone-Apps

    Expo und SwiftUI, mit eigenem Build- und Testweg.

  • 42

    Audio-Plug-ins

    Instrumente und Effekte als AU, VST3 und Standalone, gebaut mit JUCE und über einen Shop lizenziert.

D / Ablauf

Wie ein Lauf abläuft

Die Agenten laufen auf Claude von Anthropic in Claude Code. Drei Rollen sind getrennt: Der steuernde Agent schreibt keinen Code, der ausführende beurteilt seine Arbeit nicht selbst, und der Prüfer kann nichts ändern.

  1. 01

    Budgetgrenze

    Alle 30 Minuten prüft das System, ob das Budget einen Lauf erlaubt. Ist es aufgebraucht, startet nichts.

  2. 02

    Auftrag

    Ein steuernder Agent wählt die wichtigste offene Aufgabe und schreibt einen Auftrag mit Abnahmekriterien.

  3. 03

    Umsetzung

    Ein ausführender Agent setzt den Auftrag im Projekt um, baut es und lässt die Tests laufen.

  4. 04

    Prüfung

    Ein zweiter Agent ohne Schreibrechte liest die Änderung gegen den Auftrag und testet erneut. Den Bericht des Ausführenden sieht er nicht.

  5. 05

    Freigabe

    Nur mit seiner Freigabe geht die Änderung live. Nach zwei Runden ohne Freigabe verwirft das System sie.

Jeder Auftrag trägt eine Prüftiefe nach Risiko: leicht für Texte, Standard für gewöhnlichen Code, tief für Zahlungen, Lizenzen, Nutzerdaten und Anmeldung. Freigeben muss der Prüfer in jedem Fall.

Hinterlässt ein Lauf Änderungen ohne Freigabe, markiert das System ihn, und der nächste Lauf beginnt mit diesem Hinweis.

Wenn jemand einen Fehler meldet

Meldungen kommen per Messenger oder E-Mail. Aus jeder entsteht ein Ticket und ein Issue im Repository des betroffenen Produkts.

Eine KI-Sitzung stellt den Fehler nach, schreibt einen Auftrag und lässt ihn nach demselben Prinzip umsetzen und unabhängig prüfen. Der Commit schließt das Issue, und die meldende Person bekommt ihre Antwort auf dem Kanal, über den sie geschrieben hat.

Drei Regeln, die ich in jedes KI-Vorhaben mitnehme

  1. 01

    Wer schreibt, prüft nicht.

    Jede automatische Änderung prüft ein zweiter Agent mit frischem Kontext und ohne Schreibrechte. Übertragen heißt das: Jeder KI-Ablauf hat eine prüfende Instanz, die nicht am Ergebnis beteiligt war.

  2. 02

    Kein Auftrag ohne Abnahmekriterium.

    Ein Agent beginnt erst, wenn schriftlich feststeht, woran sein Ergebnis gemessen wird. Ohne dieses Kriterium lässt sich die Wirkung eines KI-Einsatzes nicht belegen.

  3. 03

    Kosten haben eine harte Grenze.

    Vor jedem Lauf prüft das System selbst, ob das Budget reicht. Auch in großen Organisationen gehört diese Grenze in den Ablauf selbst.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

Eine kurze Nachricht zu Ihrem Anliegen genügt. Ich melde mich persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags.

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